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Mittwoch, 25. Mai 2016

Gedanken zum Fronleichnamsfest von Pfr. Markus Grabowski




Quelle: picture-alliance/dpa


In einem nachdenklichen Lied bittet die Sängerin: "Gib mir was, irgendwas, das bleibt."

Hören wir kurz hinein in das Lied:

"Gib mir 'n kleines bisschen Sicherheit,
in einer Welt, in der nichts sicher scheint.
Gib mir in dieser schnellen Zeit irgendwas das bleibt.
Gib mir einfach nur 'n bisschen Halt,
und wieg mich einfach nur in Sicherheit.
Hol mich aus dieser schnellen Zeit,
nimm mir ein bisschen Geschwindigkeit.
Gib mir was, irgendwas, das bleibt."
Am Fronleichnamsfest (vom altdt. Fest des lebendigen Leibes des Herrn)
versammeln sich katholische Christen in aller Welt um den, der bleibt.

Jesus sagt über sich selbst, den wir verborgen und gegenwärtig in der Kommunion verehren:
"Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird leben in Ewigkeit." (Joh 6,51)

Dieses lebendige Brot, die Hostie, die wir an Fronleichnam in der Monstranz der Welt zeigen,
ist das pulsierende Herz, die lebendige Quelle, die innere Mitte,
die uns auf unserem Lebensweg Sicherheit - Halt - Heil gibt.

Im Lied bittet die Sängerin: "Gib mir was, irgendwas, das bleibt."
Und weiter: "Auch wenn die Welt den Verstand verliert, das hier bleibt unberührt. Nichts passiert."

Ja, gerade in der heiligen Messe empfangen wir wirklich den, der bleibt, wie das Ewige Licht an jedem Tabernakel zeigt.

Wenn die Welt in diesen Tagen auch Dir zu schaffen macht und den Verstand verliert,
dann komm, öffne dein Herz und entdecke den, der hier uberührt bleibt - der sich immerzu gibt -
Der gehemnisvolle Fremde auf unserem Weg, der sich uns als Speise verschenkt, die trägt und mit Frieden erfüllt.

Herzliche Grüße,
Euer Markus Grabowski

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