Freut euch

polski polski deutsch polski polski

Donnerstag, 7. Juni 2018

Hl. Messe am 8. Juni in Wolfsburg






Am Freitag, 8. Juni /Hochfest des Heiligsten Herzens Jesu/, feiern wir um 19 Uhr 45 die hl. Messe in der Marienkapelle in WOB. 

Herzliche Einladung

Sonntag, 20. Mai 2018

Pfingsten - Predigt zum Tagesevangelium (Joh 15,26-27; 16,12-15 )


Quelle: www.evangelisationswerk-regensburg.de
Mit dem heutigen Tag, dem Pfingstfest, beenden wir im liturgischen Kalender die Osterzeit. Die fünfzig Tage der Freude nach dem Fest der Auferstehung Jesu Christi sind morgen vorüber und wir kehren sozusagen in den Alltag unseres Christseins zurück. Auf diesem Wege sind wir aber nicht allein, uns ist ein Beistand versprochen, „der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht“. (vgl. Joh 15, 26) Es ist der Heilige Geist, der uns bestärkt, bewegt und beseelt. Der Geist, der uns zum Leben nach dem Evangelium fähig macht, der uns in die volle Wahrheit unseres eigenen Lebens führen will und uns ermöglicht, ein mutiges Zeugnis unseres Glaubens abzulegen.
Von diesem Geist der Wahrheit wird uns im Evangelium berichtet, dass er Christus verherrlichen und für ihn als Zeuge auftreten wird.
Welche Wahrheit will uns der Geist Gottes mitteilen? Wenn wir in menschlichen Dimensionen denken, hat das Wort Wahrheit an vielen Stellen an Leuchtkraft verloren. Wir erleben ein Streben nach Reichtum, Karriere, Ansehen, Glück und ewiger Jugend, bei dem die Wahrheit oft hinderlich ist und Lüge und Betrug den Weg zum Ziel breiter machen. Dabei spielen oft Verletzungen, Kränkungen und Korruption eine größere Rolle. Doch was will der Geist der Wahrheit, von dem Christus spricht, bewirken? Er zeigt uns den Sinn unseres Lebens auf, lässt uns unsere Geschöpflichkeit erkennen und damit die Ausrichtung auf Gott, den Schöpfer. In diesem Licht werden uns Fähigkeiten bewusst, die wir in unserem Leben entwickeln und einsetzen sollen, um von Gott und seiner liebenden Nähe Zeugnis zu geben. Wo auch immer wir stehen und welcher Art unsere Talente auch sind, sind sie Berufungen auf unserem Weg zu Gott und den Menschen. Sicher findet jeder von uns in seinem Leben Situationen, in denen er die Gegenwart Gottes und sein Wirken in besonderer Weise gespürt und angenommen hat. Diese Erfahrungen anderen glaubwürdig und mutig mitteilen zu können, ist ein Geschenk des Heiligen Geistes. Das Wirken dieses Geistes verwandelt nämlich zwanghafte, eingeengte, mutlose und verzweifelte Menschen in Angstlose, Freie, Mutige und Hoffende. Wer wirklich und bewusst aus dem Heiligen Geist lebt, verkündet mit Freimut auch unbequeme Wahrheiten und legt dadurch das Zeugnis seines Glaubens ab. Wer mit diesem Geist wirklich in Berührung kommt, ist sich innerlich gewiss, dass er, wenn er zu beten versucht, nicht allein ist. Er spürt: der Geist tritt für mich ein (vgl. Röm 8, 26). In ihm darf ich zu Gott „Abba-Vater“ sagen (vgl. Röm 8, 15).  Der große deutsche Theologe Karl Rahner drückte es so aus: „Der Geist ist unser Helfer im Gebet. Werden wir müde im Gebet, Er ermüdet nicht. […] Der Geist Gottes betet in uns, wenn wir in sein Gebet einstimmen. [...] Das ist die nie versagende Kraft des Gebetes.“ So kann die Kraft unseres Gebetes, uns befähigen, den Auftrag Jesu aus dem heutigen Evangelium zu erfüllen: „Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen […]“ (Joh 15, 27). Dieses Zeugnis trägt der Geist der Wahrheit unermüdlich in die Welt.

Veni, Sancte Spiritus!


Freitag, 4. Mai 2018

Hl. Messe am 4. Mai in Wolfsburg




Am Freitag, 4. Mai, feiern wir um 19 Uhr die hl. Messe in der Marienkapelle in WOB. 

Herzliche Einladung

Samstag, 24. März 2018

Palmsonntag - Predigt (2. Lesung)



Christus Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen; er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.

Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ - zur Ehre Gottes, des Vaters. (Phil 2, 6-11)


Wer ist Jesus Christus?

In der zweiten Lesung wird uns ein frühchristlicher Hymnus vorgestellt als kurzer Einschub in dem Brief an die Philipper. Er enthält bereits entscheidende Aussagen über das Erlösungswerk und das Geheimnis der Person Christi. Mit diesem biblischen Text treten wir am heutigen Tag, dem Palmsonntag, in die größten Geheimnisse unseres Glaubens, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi ein. Sie werden uns in den kommenden Tagen besonders nahe gebracht.

Das Bild Jesu im „Philipperhymnus“ (Phil 2, 6-11)

- „Christus Jesus war Gott gleich“ das heißt, dass er in seiner vorirdischen Erscheinungsweise als Mensch ganz Gott war (er hatte die Seinsweise Gottes inne).  Was heißt das anderes, als dass wir alle Eigenschaften, die wir Gott Vater zuschreiben (Allmacht, Weisheit...) auch auf ihn beziehen.
- „Er hielt nicht daran fest, wie Gott zu sein, sondern er entäußerte sich.“  Jesus hat an seiner Seinsweise als Gott nicht selbstsüchtig festgehalten. An einer anderen Stelle (2 Kor 8, 9) beschreibt Paulus diese Entäußerung: „Er, der reich war, ist arm geworden.“
- „Er wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen.“ Seine Umwelt konnte dies an seinem Verhalten, seinem Denken und Handeln feststellen, dennoch gab es Fragen zu manchen Begegnungen mit Jesus, die ein rein menschliches Verhalten überstiegen (Sündenvergebung, Totenerweckung, Krankenheilung). Das stellte sie vor Fragen, wer dieser Jesus wirklich sei. Sicher bestanden Zweifel, ob dieser Jesus nicht vielleicht der verheißene Messias sei. Sein Verhalten beim Leiden und Kreuz jedoch verführte sie zu der Aufforderung: „Wenn du Gottes Sohn bist, rette dich selbst und steig herab vom Kreuz!“ (Mt 27, 40b) Es blieb der Umwelt verborgen, dass Jesus seine Leidensgeschichte im absoluten Gehorsam gegenüber seinem Vater vollzogen hat. Er entschied sich einfach dazu, den Weg des Menschseins bis zum Äußersten zu gehen, bis zum Tod. Er ist durch alle menschlichen Höhen und Tiefen gegangen und blieb dennoch Gott, der in ihm den Menschen bis heute nahe ist.

Das Bild Jesu im Glauben der heutigen Christen

Man kann annehmen, dass viele der heutigen Christen einen Zugang zur Bibel haben und deshalb die Ereignisse aus dem irdischen Leben Jesu kennen. Dennoch ist es berechtigt zu fragen, inwieweit der Philipperhymnus, der inhaltlich relevant ist, das Leben der Christen im 21. Jahrhundert berührt. Welche Stelle nimmt dieser Christus im öffentlichen Leben, in der Gesellschaft und in der Politik ein? Es ist zu erkennen, dass das Wirken Jesu für die Welt sehr theoretisch gesehen wird und das eigene Denken und Handeln kaum beeinflusst. Viele Ereignisse unserer Gegenwart wären nicht so möglich, wenn Christus bei den Handelnden angekommen wäre (Kriege, Verfolgung…). Die Aussage des Paulus. „[…] Gott hat ihn über alles erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen, damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu und jeder Mund bekennt: „Jesus Christus ist der Herr“ - zur Ehre Gottes des Vaters“ (Phil 2, 9-11) scheint nicht angenommen zu werden und bleibt eine theoretische, äußere Formel. Doch darf man nicht übersehen, dass es in der Kirche von heute, in Gemeinden und Gemeinschaften das ehrliche Bemühen gibt, diesem, ihrem Herrn, zu begegnen.

Das Bild Jesu in meinem persönlichen Leben

Wir sind hier in diesem Gottesdienst/in dieser Eucharistiefeier, weil dieser Christus uns wichtig ist. Wir knien nieder bei den Wandlungsworten und vor dem Tabernakel in dem Glauben: hier ist Christus, der erniedrigte und erhöhte Gottes Sohn gegenwärtig. Welche Rolle spielt er aber, wenn wir nach dem Schlusssegen das Gotteshaus verlassen und in unseren Alltag zurückkehren.  Das Bewusstsein des Erlebten, ihn empfangen und in uns aufgenommen zu haben, in seinem Wort und Sakrament des Altares, kann uns die Kraft geben, ihn im Alltag zu bezeugen.  Der Verfasser der Apostelgeschichte beschreibt es so: „[…] in ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir“ (Apg 17, 28) Es ist tröstlich zu wissen, dass unser Gott das Menschsein kennt, mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Er weißt, was es bedeutet, Durst und Hunger zu haben, heimatlos zu sein, müde und erschöpft zu sein, aber auch fröhlich und begeistert; er weiß, was es bedeutet krank, hilflos und von Todesangst geplagt zu sein.  Wir dürfen also in dem Bewusstsein leben und darauf vertrauen, dass Gott jede unserer Situationen im Alltag kennt, unsere Lebenswege begleitet. Der große evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer drückte dieses sein Vertrauen so aus: „Gottes Wege mit uns sind die Wege, die er selbst gegangen ist und die wir nun mit ihm gehen sollen. Keinen Weg lässt uns Gott gehen, den er nicht selbst gegangen wäre und auf dem er uns nicht voranginge. Es ist der von Gott gebahnte und von Gott geschützte Weg, auf den er uns ruft. So ist wirklich sein Weg.“
Wenn wir Christus in unser Leben einlassen, ihm einen Platz in unserem Alltag geben, können wir Zeugnis geben, dass Christus, der über alles erhöhte Herr zur Ehe Gottes des Vaters ist (vgl. Phil 2, 11).  Durch mein Leben und Handeln sollen die Menschen in meiner Umgebung Mut bekommen, sich ihm zu öffnen und ebenso der Führung Gottes anzuvertrauen, um selbst die Erfahrung der liebenden Nähe Gottes zu machen.



Freitag, 16. März 2018

SLOWAKISCHES WOCHENENDE am 3. /4. März - Resümee und Fotoimpressionen

UPDATE: SPENDENSTAND: 14.213 € (14.06.2018)

UPDATE: SPENDENSTAND: 14.063 € (07.06.2018)


UPDATE: SPENDENSTAND: 13.553 € (07.05.2018)


UPDATE: SPENDENSTAND: 13.303 € (24.04.2018)

     

SPENDENSTAND: 13.153 € (16.03.2018)


„Die slowakischen Tage“ haben in einigen katholischen Gemeinden des Dekanats Wolfsburg-Helmstedt, und darüber hinaus, inzwischen einen festen Platz gefunden. Am 3. und 4. März konnten wir wieder ein „slowakisches Wochenende“ gestalten. Dass auch diese Tage bestimmt zu den gelungenen gehören, verdanken wir dieses Mal zwei Studenten aus Bratislava: Šimon Šutý (Biomedizinische Physik) und Pavol Fabo (Medizin) und Dr. Jozef Jašurek (Ingenieur aus Čadca/Tappenbeck). Nicht zuletzt taten die schmackhafte Eier- und Linsensuppe, beide gekocht nach dem alten slowakischen Rezept, das ihre zu einem guten Miteinander. So konnten wir viele Christen in Wesendorf und Meine für das Projekt „St. Anna-Kapelle“ gewinnen. Ein Spendenaufkommen von 2005,00 € (Wesendorf: 162,00 €, Meine 1080,00 €, zusätzliche Spenden: 763,00 €) war das erfreuliche Ergebnis dieser Tage. Der Betrag wurde am 15. März auf das Konto von KOSTOLISKO OZ überwiesen.
An dieser Stelle sagen wir allen Spendern und Spenderinnen, auch im Namen der katholischen Gemeinde in Dolné Strháre, von ganzem Herzen ein aufrichtiges „vergelt´s Gott“!

Unterstützen Sie bitte dieses Projekt nach Ihren Möglichkeiten weiter:
SPENDENKONTO
Katholische Kirchengemeinde St. Altfrid
IBAN: DE 40 2695 1311 0037 0012 78
BIC: NOLADE21GFW
Verwendungszweck:  ST. ANNA SLOWAKEI
(unbedingt angeben)

Fotoimpressionen


 3. März - Wesendorf


Šimon Šutý und Dr. Jozef Jašurek

mit Pfarrer Mieczysław Kamionka



 4. März - Meine

"neue" Messdiener in Meine: Šimon Šutý und Pavol Fabo


Pavol Fabo bei der Präsentation über St. Anna-Kapelle





Sonntag, 25. Februar 2018