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Donnerstag, 24. November 2016

Gesitlicher Anstoß für Jugendliche von Pfarrer. Markus Grabowski




Stopp. Halt. Nicht weiterfahren.
Links gucken, rechts gucken. Und zur Sicherheit nochmal das Ganze.

Wer gerade den Führerschein macht, durfte um die Bedeutung des Andreaskreuzes an Bahnübergängen bestens Bescheid wissen.

In unserer Kirche in Rüdershausen führt der heilige Andreas, der Bruder des ersten Papstes Petrus eher ein Nischendasein am Seitenaltar.
Doch vor wenigen Wochen wurde eigens ein helles Licht auf seine Figur ausgerichtet.
Und in wenigen Tagen pünktlich zum Patronatsfest werden zwei starke Männer seine Figur mit dem eigenartigen Kreuz in die Mitte der Kirche vor den Volksaltar stellen.

Dann am Mittwoch, 30. November wird uns der Apostel Andreas wieder zurufen: "Stopp. Halt. Nicht weiterfahren."
    Überlege doch mal, wohin geht deine Lebenreise zur Zeit? Was ist dir wichtig?
    Was ist der Boden, der Standpunkt, auf dem Du gerade stehst?
    Dreh einmal deinen Kopf links und rechts und nimm einmal wahr, was um dich herum, etwa bei deinen Mitmenschen passiert?
    Und gibt es vielleicht aktuell einen Zug, auf den Du aufspringen oder doch lieber fahren lassen solltest...?

Der heilige Andreas, der übrigens im Falle von Gicht, Halsschmerzen und Ehevermittlung angerufen wird,
lässt uns zu Beginn des Advents wirklich innehalten und das Leben ins rechte Licht stellen:

Als er ein dunkles Nischendasein führte und nicht genau wusste, wo er hingehörte, da hört er mit seinem Bruder Simon diese Frage:
"Was wollt ihr?"
Und Andreas erwiderte: "Meister, wo wohnst Du?" 
Und die Stimme des Unbekannten sagte. "Kommt und seht!" (Joh 1,38-39)

Der Unbekannte muss Andreas unglaublich gefesselt haben, so stark, dass er mit seiner Botschaft bis nach Patria, Griechenland gezogen ist
und dort am Andreaskreuz zu Jesus Christus treu BeZug nahm.

Euer Markus Gabrowski

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