Freut euch

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Freitag, 1. April 2016

Tagesimpuls - Freitag der Osteroktav (1.April)





Quelle: www.archiv.dreikoenigsgemeinde.de


Lesungen: Apg 4, 1-12
                  Joh 21, 1-14


Noch einmal offenbarte sich Jesus seinen Jüngern, diesmal am See von Tiberias. Das eben gehörte Evangelium lässt viele Fragen offen:
Wie war es möglich, dass die Jünger den Herrn nicht sofort erkannt haben?
Was musste im Herzen von Johannes, dem Jünger, den Jesus liebte, geschehen, dass er mit Überzeugung sagen konnte: „Es ist der Herr!“? Wann und auf welche Weise erkannten die Anderen in dem Fremden ihren Meister? „Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war.“ Die Liste der Fragen könnte man noch fortsetzen.
Eins scheint aber sicher zu sein: diese Begegnung mit dem Auferstandenen veränderte das ganze Leben seiner Auserwählten. Die bist jetzt von Zweifeln und Unsicherheit Gequälten wurden zu mutigen Zeugen seiner Auferstehung. Durch den Heiligen Geist am Pfingsttag gestärkt, verkündeten sie diese Frohe Botschaft mit der Bereitschaft,  sogar ein Martyrium zu erleiden. Das haben wir in der Lesung gehört. Das Zeugnis von Petrus und Johannes wirkte: „Viele, die das Wort gehört hatten, wurden gläubig; und die Zahl der Männer stieg auf etwa fünftausend.“ Die Apostel Jesu hatten keine Angst, die Frohe Botschaft von Jesus Christus vor den Ältesten, Schriftgelehrten und Hohepriestern zu verteidigen. Denn sie wussten: „… es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben, durch den wir gerettet werden sollen“ (Apg 4, 12).
Bei jeder Eucharistiefeier ist der Herr unter uns gegenwärtig. Wir begegnen ihm in der Gestalt des Brotes. Und diese seine Gegenwart ist genauso wirklich wie damals vor fast 2000 Jahren am See von Tiberias. Lassen auch wir uns von ihm verwandeln. Werden wir durch ihn zu österlichen Menschen, die das Evangelium mit ihrem ganzen Leben bezeugen.



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