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Mittwoch, 14. Januar 2015

Samstag, 17. Janaur

Impuls zum Tagesevangelium, Mk 2, 13-17

 


In jener Zeit ging Jesus wieder hinaus an den See. Da kamen Scharen von Menschen zu ihm, und er lehrte sie. Als er weiterging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, am Zoll sitzen und sagte zu ihm: Folge mir nach! Da stand Levi auf und folgte ihm. Und als Jesus in seinem Haus beim Essen war, aßen viele Zöllner und Sünder zusammen mit ihm und seinen Jüngern; denn es folgten ihm schon viele. Als die Schriftgelehrten, die zur Partei der Pharisäer gehörten, sahen, dass er mit Zöllnern und Sündern aß, sagten sie zu seinen Jüngern: Wie kann er zusammen mit Zöllnern und Sündern essen? Jesus hörte es und sagte zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.




Das Tagesevangelium zeigt uns, dass unser Gott, anders als sich einige Philosophen der Aufklärung vorgestellt haben, kein Gott ist, der sich nicht für die Menschen  interessiert; kein Uhrmacher oder  erster Architekt, der gleichgültig auf die von ihm geschaffene Welt schaut. Nein, unser Gott ist anders. Er liebt die Menschen und will mit ihnen in einer kommunizierenden Gemeinschaft leben. Er offenbart ihnen seine Gegenwart, verzeiht ihre Schuld. Er ist ein Gott der Barmherzigkeit.
Das Evangelium spricht über die Begegnung Jesu mit dem Zöllner Levi-Matthäus. Er kommt zu ihm, um ihm Vergebung zu bringen- zu diesem Menschen, der wegen seine Arbeit mit der römischen Besatzungsmacht in den Augen der Juden ein Verräter war. Und gerade zu diesem Zöllner kommt Jesus, um ihm die unendliche Liebe Gottes zu offenbaren. „Folge mir nach!“ - sagt Jesus zu Matthäus. Und wir wissen, dass dieser mit einem „Ja“ auf diese Einladung geantwortet hat. Aus dem römischen Kollaborateur wurde ein Apostel und Evangelist, der laut Überlieferung in Äthiopien und Persien die frohe Botschaft predigte. Seine Treue zu Christus hat er durch den Märtyrertod bezeugt.
Auch jeder von uns ist von Christus gerufen. Jeder von uns soll in seinem täglichen Leben auf die Worte Jesu „Folge mir nach!“ immer wieder mit einem „Ja“ antworten. „Folge mir nach!“ - spricht der Herr zu uns. Folge mir durch das tägliche Gebet, deine Treue zu mir und meiner Kirche, durch das Leben aus den Sakramenten (vor allem aus der Kraft der Eucharistie und der Barmherzigkeit im Sakrament der Versöhnung), durch deine dienende Liebe zu deinem Nächsten…

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