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Mittwoch, 17. Februar 2021

Gedanken zum Aschermittwoch

 

 
 © domagoj8888 – stock.adobe.com
 
 
 

Mit dem heutigen Tag, dem Aschermittwoch, beginnt die österliche Bußzeit. Schon diese Bezeichnung erschließt den Sinn und das Ziel dieser vierzigtägigen Fastenzeit: Besinnung und Vorbereitung auf Ostern, das größte Fest unseres Glaubens. Das Kreuz auf der Stirn mit der Asche, die aus den im Osterfeuer verbrannten Palmzweigen des Vorjahres gewonnen wurde, erinnert uns an die Vergänglichkeit unserer Existenz: „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst.“ Dieses Zeichen fordert uns aber auch auf, den Weg der Umkehr anzutreten, uns von Gott anschauen zu lassen, in der Begegnung mit ihm seine liebende Nähe von Neuem zu erfahren und das gläubige Vertrauen auf ihn zu stärken: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium.“ Erst dann, wenn wir uns auf Gott und seine Kraft verlassen, spüren wir, dass unser Leben einer Kurskorrektur bedarf: einer Abwendung vom Bösen und einer Entschiedenheit für das Gute.

 

 


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