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Donnerstag, 6. April 2017

Geistlicher Anstoß für Jugendliche von Pfr. Markus Grabowski



Eine berühmte Musikergruppe kam zum Konzert in die Stadt.
Du kannst dir den Hype nicht vorstellen.
Ein unglaublicher Verehrungskult brach los.
Wochenlang haben Jugendliche passende T-Shirts und Stirnbänder getragen.
Zu Hause wurden aktuelle Poster an "Wandaltären" aufgehängt.
Der Run zum Stadion glich einer Wallfahrt.
Und dann geschah es: Ein Mädchen kam ganz nah an die Bühne und konnte die Hand des berühmten Popstars berühren.
Sie rief uns hinterher voller Extase zu: "Ich werde meine Hand nie mehr waschen."

Der heilige Pankratius, der Patron von Fuhrbach genießt seit Jahrhunderten einen Verehrungskult.
Er hat wohl nie gesungen und war auch kein berühmter Sportler.
Als Waisenkind ist er aus der heutigen Türkei nach Rom gekommen.
Das Vermögen seiner wohlhabenden Eltern hat er mit den Armen geteilt.
Und als Kaiser Diokletian ihn vom Glauben abbringen wollte, ließ er sich nicht einschüchtern:
Sein Name Pankratius sagt es: "Der, der alle besiegt".
Pankratius wurde an der Via Aurelia in Rom mit nur 14 Jahren geköpft und Hunden vorgeworfen.
Seine Berührungsreliquie ist in der Pankratiuskirche in Rom ausgestellt.

In jeder Kirche, so auch in Fuhrbach sind Berührungsreliquien des Kirchenpatrons im Altar eingelassen.
Wenn wir am 12. Mai dem heiligen Pankratius, dem Eisheiligen wieder die Ehre erweisen, dann machen wir uns deutlich:
Gott ist uns in den Heiligen besonders nahe. Gott berührt uns in den Heiligen.
Heilige sind Menschen, die sich von Gott haben tief berühren lassen,

Unser Heiliger hat das Wort Jesu in seinem eigenen Leben und Sterben umgesetzt:
"Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt". (Joh 15,13)

Euer Makus Grabowski

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