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Montag, 22. Dezember 2014

Zu Weihnachten




                                             (Foto: www.familienzeitimgottesdienst.de)
              

Licht- ein Zeichen der Liebe Gottes


Weihnachten- ein großes Fest des Lichtes, auf das uns schon die vier Wochen des Advent mit je einer zusätzlichen Kerze vorbereitet haben. In unseren Familien und Städten steht augenblicklich das Licht im Mittelpunkt: Tannenbäume, Lichterketten, das Friedenslicht von Betlehem in unseren Kirchen…
Auch der Prolog des Johannesevangelium spricht in vielfältiger Weise vom Licht: „[…] das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst.“ „Er [Johannes der Täufer] kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht.“ „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.“
In dieser poetisch erhabenen Sprache und ihren Bildern erkennen wir Jesus Christus. Er, der Sohn Gottes, wurde Mensch und in diesem einmaligen Ereignis der Menschheitsgeschichte offenbart er, als „das wahre Licht“, die Herrlichkeit, die Wahrheit und die Gnade seines Vaters (vgl. Joh. 1, 14). In ihm strahlt auch die unendliche Liebe Gottes auf, wie Jo-hannes an einer anderen Stelle seines Evangeliums bezeugt: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Joh 3,16) Dieses Licht wird uns also nicht aufgezwungen; wir können es aufnehmen, ablehnen oder ignorieren. Johannes sagt uns: „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden […].“ (Joh 1, 12) Jesus Christus, das Licht, aufnehmen, heißt für jeden von uns an ihn, „den einzigen Sohn vom Vater“ (Joh, 1, 14), zu glauben; ihm zu vertrauen und sein Licht im eigenen Alltag erstrahlen zu lassen. So werden wir befähigt, Boten dieses Lichtes zu sein für unsere Familien, unsere Umwelt und letztlich diese Welt. So gesehen ist Weihnachten für uns ist nicht nur ein Geschenk Gottes sondern zugleich Auftrag.
Mutter Teresa drückt diese Wahrheit so aus:
„Jedes Mal, wenn wir unserem Bruder zulächeln und ihm die Hand rei-chen, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn wir einem, der unter physischer Last, moralischer und geistiger Armut leidet, ein bisschen Hoffnung geben, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn wir zu schweigen beginnen, um anderen zuzuhören, ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn wir Gott durch uns hindurch andere Menschen lieben lassen, ist Weihnachten“
Versuchen wir an diesem Fest in Dankbarkeit für die Liebe Gottes wieder neu diesen unseren Auftrag zu erkennen und zu erfüllen!

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